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Dienstag, 3. März 2015

Talampaya-Ischigualasto

 
Noch als Nachtrag zum Campingplatz in Talampaya:
Es gibt keinen Strom und kein Internet aber wie gesagt, die Sanitäreinrichtungen sind für südamerikanische Verhältnisse vom Feinsten.

Heute Morgen gab es beim Aufstehen gleich einen Regenbogen und immer dichter werdende Bewölkung. Es sah nicht gut aus.
Wir haben gemütlich gefrühstückt und haben auf den Beginn unserer Tour um 10.30 Uhr gewartet.


Der Explorer kam auch pünktlich und zwischendurch waren immer wieder mal auch ein paar Sonnenstrahlen rausgekommen. Allerdings lockerte es nur über uns auf, in Richtung des Parks war es kohlrabenschwarz.
Wie wir mit dem Explorer dann losgefahren sind, regnete es auch schon ein paar Tropfen.


Beim 1. Stopp hörte der Regen dann auf, für richtig schöne Bilder fehlte aber die Sonne.
Der Canyon ist schon beeindruckend.
Es gibt sehr viele Felszeichnungen und bizarre Steinformationen.















Als wir hier beim 2. Stopp waren und gerade mal 5 Minuten auf dem Explorerdach gesessen hatten, kam ein Funkspruch, dass wir den Park sofort verlassen müssen. Durch den (noch trockenen) Canyon fließt logischerweise ein Fluß, irgendwas muss den Canyon ja gemacht haben. Die Fahrtstrecke des Explorers geht immer im Flußbett entlang und da es im Gebirge dahinter heftig regnete, war demnächst mit massivem Wassereintritt zu rechnen. Also wurde die Tour abgebrochen. Die zwei schönsten Stopps von den Sehenswürdigkeiten fehlten noch und zum Schluss sollten auch noch Getränke serviert werden aber was soll man machen, es läuft im Moment einfach nicht so richtig mit dem Wetter.

Am Eingang gab es dann wenigstens die Hälfte des Tourpreises, was mit rund 40 Euro pro Person nicht wenig ist, zurück. Der Parkeintritt war natürlich komplett fällig, obwohl wir auch da gerne die Hälfte zurück gehabt hätten.

Auf unsere Frage, wie lange die Sperrung dauert, konnte uns niemand eine Antwort geben. Sie meinten nur, dass es wahrscheinlich auch am nächsten Tag keine Touren geben wird.


Da es somit wenig Sinn machte zu warten, entschlossen wir uns, mit unserer leistungsarmen Karre weiter in den Ischigualasto Nationalpark zu schleichen.

Auf dem Weg dahin stehen überall riesige Kakteen.




Als wir da ankamen, fragten wir, wann die nächste Tour geht. Diesen Park darf man mit dem eigenen Auto fahren, aber nur mit Führer im Konvoi. Es ist eigentlich ein 45km langer Rundkurs.

Sie meinten, wir solllen losfahren, der Führer sei mit der Gruppe gerade am ersten Stopp im Park. Es werden sowieso nur 3 Stopps angefahren, dann müssten wir wegen dem Regen im Gebirge umdrehen, den Rundkurs könnte man im Moment nicht fahren. Wir also hinterher, die 3 Stopps mitgenommen und dann zurück um einen halben Eintritt für argentinische Einwohner zu bezahlen. Hier gibt es in den Parks nämlich diskriminierende Preise. Ausländer zahlen richtig viel, Argentinier deutlich weniger und Leute aus der Region fast nichts. Aber jetzt ein paar Bilder aus dem Park.



















So und jetzt haben wir 2 halbe Nationalparks und sind dann hier im Ischigualasto gleich geblieben. Hier gibt es am Eingang einen Campingplatz mit freiem WLan, Strom und Duschen für 45 Pesos pro Person.
Hier haben wir auch noch einmal mit dem Campervermieter telefoniert. Wir haben jetzt noch den Tipp bekommen, morgen das Auto mal mindestens eine halbe Stunde lang mit Vollgas im kleinen Gang zu prügeln. damit irgendein verrußter Sensor sich freibrennt. Wenn das auch nicht hilft, wird man uns irgendwo einen Werkstatttermin machen und den Sensor hinschicken. Man kennt das Problem also offensichtlich.

Grüße

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