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Freitag, 13. März 2015

Salta-Yala

Heute Morgen haben wir den Camping Municipal in Salta verlassen und sind mit unserem Auto in die Innenstadt gefahren.
Vorher haben wir noch einmal 200 Euro bei 2 Schweizern aus Schaffhausen, die in Cafayate noch neben uns auf dem Campingplatz waren, zum Dollar Blue-Kurs getauscht.
Die beiden haben ihre Jobs gekündigt und sind seit Oktober mit einem Allrad-Bus unterwegs. Sie wollen so lange bleiben, bis das Geld ausgeht, aber im Moment haben sie noch so viel, dass sie mir sogar wechseln konnten. Ich habe bisher in Argentinien am Anfang einmal mit Kreditkarte bezahlt, als wir noch kein Bargeld hatten und das wurde mit 10 Pesos je Euro abgerechnet. Der Dollar Blue-Kurs liegt aktuell bei 14 Pesos und damit 40% höher als der offizielle Umtauschkurs. Das macht beim Einkauf und beim Tanken schon richtig viel aus.
In Salta war richtig Trubel auf den Straßen. Dennoch haben wir hier direkt in der Innenstadt in einer Seitenstraße einen Parkplatz gefunden, so dass wir noch kurz einen Rundgang um den Plaza machen konnten.






Die Kathedrale ist richtig schön und auch im Inneren deutlich nobler als die meisten anderen Kirchen hier.









Nachdem wir uns noch mit Zigaretten eingedeckt haben, sind wir gegen 12.00 Uhr in Richtung Norden aus der Stadt gefahren. Es war viel zu heiß, um weiter da rumzulaufen.


Schon kurz hinter Salta wird die N9 Richtung Norden zu einer sehr schmalen Serpentinenstraße, die wie gestern durch bewaldete wasserreiche Gegenden führt. Alle paar Meter waren kleinere und größere Erdrutsche bis an die Fahrbahn. Der ganze Boden war komplett durchweicht. Es muss hier wirklich viel geregnet haben in letzter Zeit.


Auf dem Weg gibt es auch 2 schöne Stauseen, ansonsten fährt man eigentlich nur durch den Wald und sieht fast nichts von der Landschaft drumrum.






Man verlässt dann die Provinz Salta und kommt in die Provinz Jujuy..


Man sieht auch hier am Fluss links neben dem Stausee, was der noch Wasser bringt.

Die N9 ist die meiste Zeit nur maximal 4 Meter breit, so dass man durch die ganzen Serpentinen nur sehr langsam fahren kann. Mit Ausweichen ist nicht viel, da es in unserer Richtung immer recht steil den Abhang runter ging.

Gegen 15.00 Uhr waren wir dann in Jujuy und haben auf der Plaza einen Kaffee getrunken. Jujuy liegt auf 1500 Metern und auch hier war es noch sehr heiß und schwül.



Nach einem kurzen Rundgang um den Hauptplatz sind wir weiter in Richtung Norden gefahren und sind hier in Yala, ca. 15 km hinter Jujuy, auf den Campingplatz gegangen. Der nächste Platz kommt erst in ca. 50km und das war uns zu weit. 

Der Campingplatz war wohl bis vor kurzem durch den Fluss daneben überschwemmt.

Heute gibt es richtig dicke Rindersteaks, die wir gestern beim Metzger gekauft haben. C. macht gerade Kartoffelsalat und dann schauen wir mal, ob die argentinischen Steaks vom Metzger auch was taugen.


Grüße 

Ps: Das Internet war gestern Abend plötzlich weg und deshalb konnte ich das erst m nächsten Morgen veröffentlichen. Ich kann euch deshalb schon sagen, dass die steaks hervorragend waren.

1 Kommentar:

  1. Hallo ihr beiden...cool ihr habt uns in eurem Blog erwähnt. Wir sind wieder in Cafayate auf dem Camping. Wir wünschen euch no eine schöne Reise. Liebe Grüsse Rike und Martin aus Schaffhausen

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