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Sonntag, 29. März 2015

Lauca Nationalpark

In Putre haben wir uns, wie schon gestern geschrieben, mitten auf den Marktplatz vor das Rathaus gestellt, was hier niemanden stört. Da Putre zwar auch auf 3500 Metern Höhe. aber sehr geschützt im Talkessel liegt, war es hier bei Weitem nicht so kalt wie in den letzten Tagen.

Die ersten Sonnenstrahlen waren gleich richtig warm, weshalb wir unseren Kaffee draußen getrunken haben.
Anschließend gings zum Tanken, was hier in Putre einige Zeit dauert. Im kleinen Supermarkt sagt man, was man braucht. Dann heißt es warten und irgendwann kommt einer mit etlichen Wasserflaschen gefüllt mit Diesel raus und füllt es per Schlauch ins Auto. Die sind aber nicht so doof, dass sie das Diesel mit dem Mund ansaugen, die pusten einfach einmal in die Flasche und dann läuft das. Der Preis für diesen Service ist entsprechend, der Liter kostet 1000 Pesos anstatt ca. 530 an den Tankstellen. Wir haben deshalb auch nur 20 Liter genommen, da wir ja auch noch unseren Reservekanister mit 15 Litern auf dem Dach hatten.

Putre von oben

Nachdem wir ein bisschen Sprit hatten, sind wir in den Lauca Nationalpark gefahren, zunächst auf der Hauptstraße bis an die bolivianische Grenze bei Chungara und dann quer durch den Park.













Dazu gibt es nur das Übliche zu schreiben, nämlich dass wir uns mal wieder verfahren haben, weil an diversen Abzweigen keine Schilder standen und wir wohl dann immer die falsche Straße erwischen. Die von uns gewählte Fahrbahn wurde nach vielen Kilometern mal wieder immer schlechter, hatte mehrere Wasserquerungen aber wir kamen wenigstens irgendwann auf einer anderen Straße raus, auf der ein Schild stand.  Im Lauca Nationalpark könnte man auch 3 Tage rumfahren, weil es hier nur schön ist. Schaut euch einfach die Bilder an.

Eigentlich hatte ich vor, hier in Parinacota einen Kaffee zu trinken.

Als wir vor Jahren hier waren, war der Kiosk noch auf. Jetzt wirkte der ganze Ort komplett verlassen.








Das Umdrehen blieb uns dieses Mal erspart. Wir kamen dann über den Pass oberhalb von Putre. Die Höhenangabe mit 5250 Metern soll aber übertrieben sein. Laut einem örtlichen Reiseleiter sei der Pass nur 4800 Meter hoch.
Auf dieser Höhe war der ganze Hang voll mit den Blümchen auf dem Bild oben, erstaunlich, was da noch wächst.
Obwohl wir also noch einiges höher waren, als in den letzten Tagen, war der Wind lange nicht so kalt und es war den ganzen Tag über recht angenehm.

Durch unsere Umwegstrecke im Nationalpark wurde es wieder recht spät, bis wir in Richtung Putre kamen, so dass wir unseren ursprünglichen Plan, noch ein Stück in Richtung Arica zu fahren, verwarfen und wieder nach Putre auf den Marktplatz gefahren sind. Als wir ankamen, konnte man dort noch 2 Stunden bei richtig warmen Temperaturen in der Sonne sitzen.

Grüße

1 Kommentar:

  1. Grandiose Landschaften, superschöne Fotos... Wobei es bei euch noch viel schöner aussah als bei uns, weil die Berge auf euren Bildern mit viel mehr Schnee überzuckert sind, als es bei uns der Fall war - ein enorm malerischer Effekt. Das dachte ich übrigens auch schon gestern bei den Bildern vom Guallatiri - ich wurde richtiggehend neidisch ;-) Wir waren im September unterwegs, also nach dem dortigen Winter. Ist doch eigentlich merkwürdig, daß die Berge bei uns viel weniger schneebedeckt waren als bei euch, oder sehe ich das falsch?

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