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Mittwoch, 15. April 2015

Saroa-Cienfuegos


Heute hatten wir den längsten Fahrtag mit über 300km vor uns, weshalb wir extra früh aufgestanden sind.

Wir sind dann auch schon gegen 08.30 Uhr weggefahren, weil wir auch noch einige Sachen, z.B. den als Sehenswürdigkeit gepriesenen Wasserfall in der Umgebung von Saroa anschauen wollten.

Als wir vom Hotelparkplatz runterfuhren und um die erste Kurve waren, war dann auch schon der Abzweig zum Wasserfall, weshalb wir gerade wieder auf den Parkplatz zurückgefahren und die 300 Meter zu Fuß gegangen sind. Laut unserer Karte hätten es mehrere Kilometer bis dahin sein müssen aber es war halt gerade um die Ecke.

Wir haben 3 CUC Eintritt pro Person bezahlt und sind insgesamt 276 Stufen (einfacher Weg) zum Wasserfall gelaufen nur um dann festzustellen, dass es sich um ein Rinnsal handelt. Das Ganze ist bei den tropischen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit und dieser Besuch hat sich nicht wirklich gelohnt.


Gegen 10.30 Uhr sind wir dann schließlich weggefahren und haben unser System vom Vortag beibehalten, immer zu fragen, wo wir sind und wo wir hin müssen.


Die Straßen waren dann aber teilweise so schlecht, dass wir nicht wirklich vorwärts kamen und kurz nach 13.00 Uhr noch nicht einmal 100 km gefahren waren.







Wir sind deshalb zur Autobahn gefahren und haben dort mal zügig 100km abgespult, bevor wir die Autopista bei Australien wieder verlassen haben. Von dort aus sind wir über die Zapatas-Halbinsel am Meer entlang in Richtung Cienfuegos weitergefahren, eigentlich ein weiterer Umweg aber ein must-see hier.

Die Halbinsel ist in weiten Teilen touristisch erschlossen und hat tolle karibische Strände mit türkisblauem Wasser.


Es war dann fast 18.00 Uhr, bis wir nach fast 400 gefahrenen Kilometern in Cienfuegos ankamen. Hier sind wir direkt in unser Hotel, der Villa Azul, gefahren, weil wir morgen genug Zeit haben, die Stadt anzuschauen. In den nächsten Tagen haben wir jeweils weniger als 100 km zu fahren, so dass wir das relaxt angehen können.

Das Hotel ist eine richtig schöne alte Villa mit 5 Meter hohen Räumen. Unser Zimmer besteht eigentlich aus 2 Zimmern mit 3 Doppelbetten und einem richtig großen Bad, sehr angenehm.

Am Abend waren wir an der Promenade  essen und hatten hier die bislang teuersten Preise in Kuba.

Wir waren noch nicht richtig im Restaurant und hatten uns wohlweislich außen unters Vordach gesetztl als es mal wieder heftig gewitterte mit Starkregen. Wir konnten entspannt sitzen bleiben, während die meisten anderen Gäste, die im Freien saßen, unters Dach flüchteten. 
Bis wir mit dem Essen fertig waren war der Spuk aber wieder vorbei. Ich will auch nicht mehr darüber spekulieren, warum es in diesem Urlaub immer gewittert.

Grüße

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