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Montag, 6. April 2015

La Verbana-Monte Patria

Wir sind heute bis Monte Patria gekommen. Eigentlich wollten wir die Küstenlinie entlang fahren, aber da wird es den ganzen Tag nicht hell, weil sich überall dicker Küstennebel hartnäckig hält. Selbst in La Serena, das laut Reiseführer 350 Tage im Jahr klares Wetter hat, nur dicke Suppe und ein fürchterlicher Verkehr in der Stadt, so dass wir nicht mal einen kleinen Stadtrundgang machen konnten. Wir waren froh, als wir uns nach 2 Stunden durch die Staus gequält hatten, an einen Parkplatz in Innenstadtnähe schon gar nicht zu denken.
Die restlichen Blogs und die Bilder kann ich heute wieder nicht einstellen, da auch hier das Internet extrem schlecht läuft. Mehr Infos dann, wenn es mal wieder ein vernünftiges Netz gibt.

Grüße

Und hier der Nachtrag:


Gestern Abend gab es noch einen selbstgebastelten Osterhasen, richtig süß.

Heute Morgen dann wieder das gleiche Bild. Dicke Nebelsuppe und auch nicht wirklich warm. Wir haben deshalb endgültig beschlossen, bis La Serena durchzufahren und dann die Küstenlinie zu verlassen, um dem verdammten Küstennebel zu entfliehen.

Auf der Autobahn nach La Serena waren wir dann gerade mal so 20 km in schöner Sonne, als wir auf einer kleinen Passhöhe waren, danach ging es wieder runter in die Suppe. Die Ruta 5 wird auf der ganzen Strecke in Richtung La Serena derzeit 4-spurig ausgebaut, so dass man nur von einer Baustelle zur anderen fährt.




Die Hoffnung, in La Serena, das angeblich 350 Sonnentage im Jahr hat, schönes Wetter anzutreffen, hat sich auch erledigt, da die Suppe dort genauso dick war.

Außerdem war dort ein wahnsinnsverkehr, überall Staus und weit und breit keine Parkmöglichkeit. Wir haben uns fast 2 Stunden durch die Stadt gequält und haben dann auf den geplanten Ausflug in die Innenstadt verzichtet, weil überall nur Verkehrschaos war. 

Nach La Serena sind wir in Richtung Ovalle ins Landesinnere abgebogen. Bevor wir die Sonne erreicht haben, haben wir in dieser urigen Kneipe einen Kaffee und einen frisch zubereiteten Papayasaft getrunken.


Danach konnten wir dem Nebel endlich entfliehen. Allerdings blieb das Verkehrsaufkommen recht hoch. Wir hatten gedacht, dass auf der Strecke nichts mehr los ist. Da aber das ganze Tal für die Landwirtschaft genutzt wird, reiht sich Ortschaft an Ortschaft, was natürlich auch entsprechenden Verkehr mit sich bringt.




Wir kamen dann an einem fast leeren Stausee vorbei. Nur 200km nach den Unwettern fast nicht zu verstehen, der hätte einiges von dem Wasser aus Capipó vertragen können.

In Monte Patria haben wir auf der Anfahrt zu einem Campingplatz aus unserem Campingführer einen städtischen Campingplatz gesehen und haben gefragt, ob wir hier bleiben können. Man musste dann erst den Chef anrufen, der 10 Minuten später kam und gesagt hat, dass wir selbstverständlich bleiben können. Der Platz ist kostenlos. Es gibt Strom und wie immer kalte Duschen, dafür aber ganz Neue. Hier wird gerade kräftig renoviert und ich denke, dass der Platz dann ganz schön wird. 


Der von uns ursprünglich ausgesuchte Campingplatz wäre noch 30 Minuten weiter weg gewesen und vor allem hätten wir diesen Weg morgen wieder zurückfahren müssen.

Grüße

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