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Donnerstag, 19. März 2015

San Pedro de Atacama

Heute Morgen brachte uns einer der Hotelhunde seinen Schuh und fing an, ihn aufzufressen. Die Dame an der Rezeption fand das nicht lustig und warf das Ding in den Mülleimer.
Darüber war der Hund nicht glücklich und jaulte den Mülleimer an.
Das Wetter war schön aber es dauerte eine ganze Weile, bis es auch richtig warm wurde. Eigentlich ist San Pedro für trockene heiße Tage bekannt und hat üblicherweise von Januar bis März 0 Regentage.
Wir haben erst unsere ganze Wäsche gewaschen und sind gegen 11.00 Uhr zur Inkasiedlung Pukará de Quitor gefahren. Selbst die Anfahrt dorthin, obwohl eines der Hauptausflugsziele hier, wäre ohne Allrad nicht möglich gewesen. Der Fluss hier hatte bis vor wenigen Tagen die ganze Zufahrststraße überschwemmt und sich auch einige Meter davon geholt.
So kam man auch nur mit matschigen Schuhen überhaupt an den Eingang.
Hier sieht man das ganze Geschmier von oben. Die Leute sagen hier alle, das Wetter sei in diesem Jahr nicht normal.
C. behauptet ja schon die ganze Zeit, der Vulkan Villarrica sei schuld an dem Wetter, der ja am 03.03. ausgebrochen ist.
Wie bei uns normal sind wir dann in der größten Mittagshitze auf den Berg zur Inka-Siedlung gelaufen. Von dort oben hat man einen schönen Rundumblick.


Der Hausberg von San Pedro, der Vulkan Liconcabur, war immer etwas in Wolken und im Mittagslicht auch recht fahl.

Nach der Besichtigung der Inkastadt wollten wir ins Valle de la Luna, das man üblicherweise am Spätnachmittag besichtigt. Letztes Mal haben wir nur ein paar Fotos von oben gemacht und wollten dieses Mal ins Tal reinfahren.





Auf der Straße nach Calama, kurz vor der Abfahrt ins Valle de la Luna, kamen wir dann an diese Stelle. Hier wurde bei den Regenfällen der letzten Wochen sogar ein Stück der normalerweise staubtrockenen Fahrbahn mitgenommen.
So war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass unsere Fahrt ins Valle nach wenigen Kilometern im Matsch endete und wir umkehren mussten.

Also gibt es auch dieses Mal wieder nur Bilder von oben.

Es war gerade mal kurz nach 13.00 Uhr, als diese einsamen Wolken am Himmel auftauchten und, wie man im Hintergrund sieht, sich dort auch ausregneten. Außerdem blitzte es darin schon wieder wie verrückt.



Keine 15 Minuten später sah der Himmel schon so aus. Ich habe noch nie erlebt, wie aus 2 kleinen weißen Wolken am Himmel innerhalb von so kurzer Zeit alles flächendeckend schwarz wurde.

Beim letzten Stopp auf der Rückfahrt nach San Pedro war die Sonne dann auch schon wieder weg.

Wir sind dann, wie schon 2011, erstmal in San Pedro kreuz und quer gefahren, bis wir die Tankstelle endlich gefunden hatten, die im Hof eines Hotels liegt. Irgendwie haben sie an einem entscheidenden Abzweig das Hinweisschild gestohlen, so dass wir 2 Mal ganz in der Nähe dran durchgefahren sind.
Wir sind wieder auf unseren Campingplatz gefahren und haben erstmal unsere Wäsche in Sicherheit gebracht.

Danach haben wir noch eine kleine Runde durch den Ort gedreht, wobei es richtig schwül war.
Wir mussten uns noch mit Getränken eindecken, der restlichen Einkauf wollen wir übermorgen in Calama erledigen, weil es hier nur kleine Läden mit horrenden Preisen und sehr beschränkter Auswahl gibt.

Die Dorfkirche, die eigentlich auch eine Sehenswürdigkeit hier ist, wird gerade renoviert und ist eingerüstet, weshalb es kein Bild gibt.

Wer die Dorfkirche und San Pedro mit dem üblichen, durchgehend schönen Wetter sehen will, soll in unseren Blog von 2011 gehen, da war noch alles normal.
Zumindest hat es bis jetzt (17.19 Uhr) hier noch nicht geregnet. Allerdings merkt man eine deutliche Abkühlung, die vom Regen um uns rum kommen dürfte.
Die üblichen Nachmittagsausflüge ins Valle de la Luna, das man ja unbedingt bei Sonnenuntergang sehen soll, machen bei voller Bewölkung auch keinen Sinn. Da sind wir doch froh, dass wir wenigstens von Mittags ein paar Bilder mit Sonne haben.

Grüße

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