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Freitag, 20. März 2015

San Pedro de Atacama-Tatio Geysire


Wir sind gestern vom Regen verschont geblieben, obwohl es, wie ihr gesehen habt. wieder richtig schwarz wurde. Gegen 17.00 Uhr bekamen wie die Gewitterausläufer nur in Form von heftigem Wind ab, der uns alles vom Tisch pustete. Das ließ aber irgendwann nach und man konnte am Abend bei angenehmen Temperaturen richtig lange draußen sitzen. Zum Essen haben wir in der Kneipe richtig gute Brötchen bekommen, wie man sie nirgends kaufen kann. Wir haben uns deshalb ein paar davon fürs Frühstück eingesackt. Das Brot, das sie hier sonst verkaufen, pappt am Gaumen fest.


Am Abend war auch noch ein Mechaniker da, der vom Vermieter geschickt wurde, um den Kühlschrank zu reparieren. Der schaute sich das kurz an und meinte dann, er sei Automechaniker und hätte von Kühlschränken keine Ahnung. Also fahren wir auch weiterhin mit nur teilweise funktionierendem Kühlschrank rum. 

Heute Morgen war es dann wieder richtig schön. Wir sind bis 11. 00 Uhr in San Pedro geblieben und haben noch ein bisschen Obst und Gemüse eingekauft, da wir ja alles bei der Einreise nach Chile abgeben mussten.



Dann haben wir uns auf den Weg in Richtung der Tatio Geysire gemacht, wo wir übernachten wollen. Die spucken nämlich nur bei Sonnenaufgang richtig schön.

Die Strecke war mit den Schneebergen und den vielen Tieren Klasse. Die meisten Touristen sehen davon nicht wirklich viel, weil sie bei Dunkelheit zu den Geysiren gefahren werden (Abfahrt 4.30 Uhr in San Pedro) und auf der Rückfahrt auch nur selten anhalten, um schöne Fotos zu machen.










Auf dem Weg gibt es immer wieder kleinere Seen, in denen Flamingos und zig-verschiedene Entenarten leben.


 Die Beiden üben wohl gerade einen neuen Tanz miteinander






Gegen 13.00 Uhr waren wir in Machuca, wo wir nur noch 2 Dorfbewohner antrafen. Wo sich die anderen versteckten, wissen wir nicht.


Bis dahin waren uns schon ca. 30 Busse entgegengekommen, die auf dem Rückweg von den Geysiren waren. Die halten alle so zwischen 11.00 und 12.00 in Machuca, wo es leckere Grillspieße gibt. Da werden dann mehrere hundert Touristen abgefüttert und kaum ist der letzte Bus durch, ist niemand mehr im Dorf zu sehen.



Hier stimmte ausnahmsweise mal das Verkehrsschild mit der Wirklichkeit überein. Häufig wird mit den Schildern alles mögliche angekündigt, was man nie zu Gesicht bekommt.


Nach Machuca geht es noch einmal steil bergauf zum Geysirfeld in 4300 Metern Höhe.

Dass die Straßen nicht ganz ungefährlich sind, sieht man an dieser Karre. Der Unfall muss am Morgen passiert sein, weil uns kurz nach San Pedro 2 Krankenwagen und die Feuerwehr mit Tatü-Tata von oben entgegenkam.








An einem der Vulkane sah man, dass er oben an 2 Stellen leicht vor sich hin dampft.

Und dann war 14.00 Uhr durch und die schwarzen Wolken kamen wieder, immerhin eine Stunde später als gestern.

Als wir am Geysirfeld ankamen, war die Sonne schon wieder fast weg. Wir haben den Eintritt von 5000 Pesos pro Person bezahlt und sind schon einmal reingefahren, um das Feld menschenleer zu sehen. Morgen früh ist hier dann Jahrmarkt, wenn die Busse wieder eintrudeln.


Die Straßen im Geysirfeld sind aufgrund der vielen Regenfälle deutlich in Mitleidenschaft gezogen, aber mit Allrad und Untersetzung gut zu fahren.


Ein paar Bilder haben wir noch gemacht, zumal die Schneeberge im Hintergrund noch Sonne hatten. Morgen früh geht die Sonne über diesen Bergen auf und man hat alles im Gegenlicht.







Es fing dann an in dicken Tropfen zu regnen, wobei auch immer wieder Eiskörner dabei waren. Später schneite es bis auf unsere Höhe. Ich denke, dass wir in der Nacht Minusgrade bekommen werden.
Wir verschwanden teilweise in den Wolken und haben uns ins WoMo verzogen und die Heizung angemacht.
Außer dem blöden Wetter ging noch ein heftiger Wind, so dass es draußen wirklich nicht mehr angenehm war.
Die Temperatur dürfte bei maximal noch 5 Grad gelegen haben.
Wir sind dann einfach früh schlafen gegangen, weil wir ja auch früh aufstehen wollen.

Grüße

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